Artikel vom 21. November 2025
Manche Tage fühlen sich einfach größer an als andere. Der 15. November 2025 war so ein Tag: warm, berührend, voller Begegnungen – und getragen von dem Gedanken an einen Menschen, ohne den es unsere Arbeit so nicht gäbe. Pater Berno Rupp wäre 90 Jahre alt geworden, und wir durften dieses Jubiläum gemeinsam feiern.
Manche Tage fühlen sich einfach größer an als andere. Der 15. November 2025 war so ein Tag: warm, berührend, voller Begegnungen – und getragen von dem Gedanken an einen Menschen, ohne den es unsere Arbeit so nicht gäbe. Pater Berno Rupp wäre 90 Jahre alt geworden, und wir durften dieses Jubiläum gemeinsam feiern.
Schon beim Betreten der Kirche "§St. Maria" in Meckenbeuren lag etwas Besonderes in der Luft. Viele Menschen, die Pater Berno auf die unterschiedlichsten Wege begegnet sind oder heute seine Projekte unterstützen, kamen zusammen.
Der Gottesdienst war geprägt von Erinnerungen an einen Mann, der immer das tat, was er für richtig hielt – auch wenn es manchmal unkonventionell war. Wer ihn kannte, weiß: Pater Berno war nicht der Typ für große Gesten, aber für echte. Seine Begeisterung, seine Nähe zu den Menschen und seine unkomplizierte Art haben unzählige Leben berührt.
Im Anschluss kamen wir im Gemeindehaus zusammen – und schnell entstand das Gefühl eines großen Familientreffens. Es wurde erzählt, gelacht, erinnert. Besonders schön war, wie viele Menschen von ihren persönlichen Begegnungen mit Pater Berno berichtet haben: kleine Momente, die ihnen bis heute Kraft geben.
Ein stiller, aber sehr bewegender Höhepunkt: die Anerkennung für Marie-Luise Rupp, die Schwester von Pater Berno. Sie hat über Jahrzehnte hinweg unermüdlich Projekte in Temeswar unterstützt – oft im Hintergrund, aber mit ganzem Herzen. Ihre Bescheidenheit und ihre Warmherzigkeit haben viele von uns tief berührt.
Wer Pater Berno erlebt hat, weiß: Er schaute hin, wo andere wegschauten. Und er handelte, wenn andere zauderten. Sein Leitsatz „Keiner wird vergessen“ begleitet uns in all unseren Projekten – sei es im Nachtasyl, im Frauenhaus, in der Kindertagesstätte, auf der Farm oder im Altenpflegeheim in Temeswar. Auch an diesem Jubiläumstag wurde spürbar: Seine Haltung lebt. Sie verbindet uns, sie motiviert uns und sie erinnert uns daran, warum wir tun, was wir tun.
Unser Dank gilt allen, die diesen Tag gestaltet und mit uns gefeiert haben:allen Besucherinnen und Besuchern, die durch ihre Anwesenheit gezeigt haben, wie groß die Verbundenheit zu Pater Berno noch immer istallen, die im Hintergrund organisiert, geplant und mit angepackt haben den Musikerinnen, Musikern und Helfenden im Gottesdienstund natürlich den Menschen, die Tag für Tag dafür sorgen, dass Pater Bernos Projekte weiterlebenIhr alle seid Teil dieser Geschichte – und macht sie lebendig.
Der 90. Geburtstag unseres Gründers war kein rein nostalgischer Moment. Es war ein Tag, der uns erinnert hat:Wir haben ein starkes Fundament – und wir haben die Verantwortung, es weiterzutragen. Mit derselben Offenheit, demselben Mut und derselben Menschlichkeit, die Pater Berno ausgemacht haben.Danke, dassIhr diesen Weg mit uns geht.
Für Temeswar. Für die Menschen. Für die Zukunft.
Fotos: Markus Hoffmann
für Zustiftung: LIGA München
IBAN: DE82 7509 0300 0002 185610
BIC: GENODEF1 M05
für Spenden: LIGA München
IBAN: DE29 7509 0300 0102 185610
BIC: GENODEF1 M05
Caritas d.Diozese Graz-Seckau, Pater -Berno-Stiftung der Salvatorianer
IBAN: AT372081500004620647
BIC: STSPAT2GXXX
08. Juli 2026
Ein Ort, an dem jeder zählt: Unser neuer Rundbrief erzählt von der Pater-Paulus-Farm in Bakowa, wo Menschen Gemeinschaft, Arbeit und neue Perspektiven finden. Außerdem erhalten Sie Einblicke in unseren Jahresbericht 2025 und die Wirkung Ihrer Unterstützung.
Rundbriefe
27. Juni 2026
Menschen kommen und gehen – das gemeinsame Anliegen bleibt: Bei der Sitzung des Stiftungsrats verabschiedete die Pater-Berno-Stiftung ihren langjährigen Vorsitzenden Pater Leonhard Berchtold SDS und stellte die Weichen für die Zukunft ihres Engagements in Rumänien.
Stiftung
30. Mai 2026
Mit großer Dankbarkeit nehmen wir Abschied von Marieluise Rupp. Über Jahrzehnte war sie Herz, Motor und gute Seele der Rumänienhilfe und hat das Lebenswerk ihres Bruders Pater Berno Rupp entscheidend mitgeprägt. Ihr unermüdlicher Einsatz für Menschen in Not wird unvergessen bleiben.
23. Dezember 2025
Die Pater Berno Stiftung wünscht ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.
18. Dezember 2025
Weihnachtsfreude, die ankommt: Über 3.000 Geschenksäckchen aus Deutschland werden auch in diesem Jahr über das Salvatorianerkloster Temeswar an Kinder in Rumänien verteilt.
02. November 2025
Menschen, Begegnungen, Hoffnung – unser neuer Rundbrief zeigt, was die Arbeit der Pater-Berno-Stiftung so besonders macht. Von bewegenden Einblicken im Nachtasyl bis zur Erinnerung an Pater Berno Rupp: echte Geschichten, die ans Herz gehen.
Rundbriefe
05. August 2025
70 Kilometer – 40 Grad – ein gemeinsamer Glaube: 24 Pilgerinnen und Pilger machten sich Ende Juli gemeinsam mit Pater Marton Gal, dem neuen Provinzial der Salvatorianer in Österreich, auf den Weg zur Wallfahrtsbasilika Maria Radna. Eine kraftvolle Fußwallfahrt voller Gemeinschaft, Hitze, Regen – und Segen.
Stiftung, Kloster
30. Juli 2025
Spiel, Spaß und Unterstützung für den guten Zweck: Beim Sommerfest der Pfarrei St. Willibald wurde nicht nur gemeinsam gefeiert – mit dem Dosenwerfen von Stiftungsratsmitglied Erich Hornstein wurde auch fleißig für die Pater Berno Stiftung gesammelt.
Stiftung, Partner
08. Juli 2025
Dieses Mal blicken wir in die beiden Häuser unseres Altenpflegeheims in Bakowa. Hier trifft Altersarmut viele Menschen mit voller Wucht: Keine Rente, keine Versicherung, keine Hilfe. Das Altenpflegeheim der Pater Berno Stiftung bietet diesen alten, mittellosen Menschen ein sicheres Zuhause. In den beiden Häusern in Bakowa finden die Senioren Pflege, Zuwendung und Wärme.
Rundbriefe