Artikel vom 27. Juni 2026
Menschen kommen und gehen – das gemeinsame Anliegen bleibt: Bei der Sitzung des Stiftungsrats verabschiedete die Pater-Berno-Stiftung ihren langjährigen Vorsitzenden Pater Leonhard Berchtold SDS und stellte die Weichen für die Zukunft ihres Engagements in Rumänien.
Es war ein Wochenende voller Begegnungen, guter Gespräche und wichtiger Entscheidungen: Am Freitagabend trafen sich die Mitglieder des Stiftungsrats und des Stiftungsvorstands der Pater-Berno-Stiftung zu einem gemeinsamen Workshop. Im Mittelpunkt standen der Austausch über die Zukunft der Stiftung und die gemeinsame Verantwortung für das Lebenswerk von Pater Berno. Am Samstag, 20. Juni, folgte die turnusmäßige Sitzung des Stiftungsrats.
Ein besonders bewegender Moment war die Verabschiedung von Pater Leonhard Berchtold SDS. Seit der Gründung der Pater-Berno-Stiftung vor 15 Jahren hatte er den Vorsitz des Stiftungsrats inne und die Entwicklung der Stiftung mit großem Engagement begleitet. Für seinen unermüdlichen Einsatz und seine Verdienste überreichten ihm die Mitglieder des Stiftungsrats eine Verdiensturkunde.
Sichtlich dankbar blickte Pater Leonhard auf die gemeinsame Zeit zurück:
„Ich bin dankbar für die vergangenen 15 Jahre und dafür, dass nun andere diese Aufgabe übernehmen. Ich habe immer wieder gestaunt, mit welchem Einsatz und Herzblut die Ratsmitglieder die Werke der Stiftung vorangetrieben haben.“
Lieber Pater Leonhard – wir sagen von Herzen Danke. Danke für deine Zeit, deine Treue, deine Umsicht und deinen Einsatz für die Menschen in Rumänien. Du hast die Pater-Berno-Stiftung von Beginn an mitgeprägt und ihr Gesicht gegeben.
Mit der offiziellen Bestätigung von Pater Friedrich Emde SDS, Provinzial der Deutschen Provinz der Salvatorianer, beginnt nun ein neues Kapitel. Er übernimmt den Vorsitz des Stiftungsrats und knüpft damit an das Wirken seiner Vorgänger an. Er sagt:
„Ich kannte Pater Berno Rupp, seitdem ich 1986 in den Orden eingetreten bin. Sein Einsatz für die Menschen in Rumänien und sein soziales Engagement haben mich immer tief beeindruckt. Ich freue mich darauf, als Salvatorianer diese Aufgabe von Pater Leonhard zu übernehmen und meinen Beitrag zu leisten, um die wundervollen Aufgaben von Pater Berno in der Stiftung mit seinem Namen weiterzuführen.“
Neben dem Wechsel im Vorsitz standen der Jahres- und Rechenschaftsbericht sowie der Blick auf die Entwicklung unserer fünf Sozialwerke in Temeswar auf der Tagesordnung. Herbert Grün, Leiter der Caritas Temeswar, berichtete eindrucksvoll von den vielen Menschen, denen im vergangenen Jahr geholfen werden konnte. Der Stiftungsrat bestätigte den Jahresbericht einstimmig.
Auch die Mitglieder des Stiftungsrats wurden turnusgemäß in ihren Ämtern bestätigt. Carolin Wolfert schied aus dem Gremium aus; ihre Nachfolge wird derzeit vorbereitet. Was den Stiftungsrat seit vielen Jahren auszeichnet, ist die besondere Gemeinschaft: Salvatorianer, Angehörige der Familie von Pater Berno sowie langjährige Freundinnen und Freunde der Stiftung bringen ihre Erfahrungen, ihre Zeit und ihr Herzblut ein.
Diese Verbundenheit ist das Fundament unserer Stiftung. Gemeinsam tragen wir Pater Bernos Vermächtnis weiter und sorgen dafür, dass Menschen in Not in Temeswar auch in Zukunft Hilfe, Hoffnung und neue Perspektiven erfahren.
Allen Mitgliedern des Stiftungsrats und des Stiftungsvorstands danken wir herzlich für ihren ehrenamtlichen Einsatz. Schön, dass Sie mithelfen, das weiterzuführen, was Pater Berno einst begonnen hat – damit auch morgen gilt: „Keiner wird vergessen.“
für Zustiftung: LIGA München
IBAN: DE82 7509 0300 0002 185610
BIC: GENODEF1 M05
für Spenden: LIGA München
IBAN: DE29 7509 0300 0102 185610
BIC: GENODEF1 M05
Caritas d.Diozese Graz-Seckau, Pater -Berno-Stiftung der Salvatorianer
IBAN: AT372081500004620647
BIC: STSPAT2GXXX
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